AB jetzt RICHTIG mobil e.V.
für Gesundheitsschutz beim Mobilfunk
Grenzwerte der 26. BImSchV im hochfrequenten Bereich für ortsfeste Anlagen
„Ziel der Grenzwerte ist es, vor den wissenschaftlich nachgewiesenen
gesundheitlichen Risiken zu schützen. „(Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz)
AB
jetzt RICHTIG mobil:
Streng wissenschaftlich nachgewiesen heißt,
Effekte können durch ein Ursachen-Wirkungs-Modell erklärt werden. Ein solches
Modell gibt es derzeit nur für die thermischen
Wirkungen. Das wiederum heißt, der Körper wird bei den derzeitigen
Sicherheitswerten bei Kurzzeitexposition nicht mehr als 1 Grad Celsius erwärmt.
Das heißt:
Kein Schutz vor Langzeiteffekten und vor
athermischen Wirkungen.
Die 26. BImSchV regelt nicht Anlagen von Rundfunk-
und Fernsehsender sowie nicht ortsfeste Anlagen in Wohn- u. Arbeitsbereichen.
Zu beachten ist hierbei der Summationseffekt: W-Lan, DECT usw.
Weiter heißt es:
„Neben
den nachgewiesenen Risiken gibt es einzelne Hinweise auf mögliche biologische Wirkungen der hochfrequenten Strahlung bei geringen Feldintensitäten. Deshalb
werden die Grenzwerte durch geeignete Vorsorgemaßnahmen ergänzt.“
Vorsorgemaßnahme ist u.a.
das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm und die Empfehlung der
Immissionsminimierung.
AB jetzt RICHTIG mobil:
Die erste und wichtigste
Maßnahme ist die offensive und ehrliche Risikokommunikation. Die Bevölkerung
muss über alle möglichen biologischen Wirkungen aufgeklärt werden.
Kommunen müssen u.a. darauf
hinwirken, dass es, bis es alternative Technologien gibt, und daran wird
momentan geforscht, bei der Mobilfunknetzplanung ein auch für die
Mobilfunkbetreiber verbindliches Konzept
erarbeitet wird. Ein Konzept auf freiwilliger Basis ist bei dem momentanen
Widerstand in der Bevölkerung auch für die Mobilfunkbetreiber nicht
zweckdienlich. Neue Standorte dürfen nicht isoliert betrachtet werden, sondern
müssen künftig in ein intelligentes Mobilfunkkonzept integriert werden.
Ziel soll dabei sein, langfristig Kosten einzusparen und vor
allem in Bezug auf den Immissionsschutz,
funktechnisch optimierte Standorte zu erhalten. E-Plus hat bereits auf das Attendorner Konzept reagiert und strebt
nun für UMTS eine alternative Netzplanung an. Ziel: Standorte, die die Wohnbebauung deutlich überragen und möglichst
weit weg von der Wohnbebauung sind. So sind z.B. in größeren Städten nur wenige Standorte im Innenbereich nötig.
(Quelle: Wolfgang Hilleke,
Wirtschaftsförderer der Stadt Attendorn)